IG SAMOJEDE

Dogtrekking, Wandern und Packtaschen

Dogtrekking + Packtaschen...


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...für jedermann, jedefrau, jederhund

Ort, Zeitpunkt, Dauer, Wegstrecke und Schwierigkeitsgrad bestimmt der Mensch - das Tempo wird vom Hund mitbestimmt. Der Hund ist mit einem x-back (Zuggeschirr) ausgestattet und sollte physisch belastbar sein (beim Samojeden mindestens 12 Monate alt). Der Läufer selbst ist mit einem Bauchgurt und Leine mit Ruckdämpfer ausgestattet, die Mensch und Hund verbinden.

Dogtrekking ist ein übergeordneter Begriff für Wandern, Orientierungslauf auf lange Distanzen, für ein- oder mehrtätige Touren mit Hund. Es ist die wohl älteste Sportart überhaupt, wenn man die Wanderungen beispielsweise der samojedischen Nomadenstämme entsprechend interpretiert. Viele Hundebesitzer sehen die Notwendigkeit, ihr Tier artgerecht zu bewegen, mit ihm gemeinsam Abenteuer zu erleben und die Freizeit sinnvoll und gesund zu nutzen. Genau diese Anliegen werden beim Dogtrekking ideal erfüllt.

 

Dogtrekking als (Leistungs)Sport

Der ehemalige Bergsteiger Jaroslav Monte Kvasnica wird gemeinhin als Vater des modernen Dogtrekkings angesehen. Er organisierte die ersten Touren mit Zeitnehmung und Wertung, denn Dogtrekking hat neben dem breitensportlichen auch einen leistungssportlichen Aspekt. Seit dem Jahr 2000 finden in der Tschechischen Republik pro Saison etwa sieben Rennen statt. Als eigenständige "Disziplin" ist Dogtrekking, das vor allem in Italien und Tschechien praktiziert wird, noch sehr jung.

Beim sportlichen Dogtrekking wird vom Veranstalter eine Route vorgegeben, die man mittels Wanderkarte oder Wegbeschreibung abläuft. Für die Routen ist ein Zeitlimit gesetzt, das der Länge der Strecke entsprechend festgelegt wird. Weiters trägt man eine Pflichtausrüstung mit sich, die meistens aus einem Schlafsack, Liegematte, Kopfleuchte, Wanderkarte, Wasserflaschen, Hundeschüssel, Futter, Wasser, Booties/Wanderapotheke besteht. Es kommt immer auf die Beschaffenheit des Terrains an, somit kann die Pflichtausrüstung unterschiedlich ausfallen.

 

Sich selber sollte man vor allem mit gutem Schuhwerk und Wanderbekleidung ausstatten das dem Terrain entspricht. Für die Dogtrekkingveranstaltungen, die im Frühling oder Herbst stattfinden, wird ein guter Schlafsack empfohlen (man weiß nie wo einem die Müdigkeit überrumpelt) und bei manchen Touren bleibt einem oft nichts anderes übrig, als es sich unter dem Sternenhimmel (wenn man Glückt hat) gemütlich zu machen. Ausserdem wäre ein Dogtrekking ohne ein Biwak kein richtiges Abenteuer!

Etwas zu Essen und zu Trinken sollte man immer im Rucksack haben, damit man sich jederzeit stärken kann, falls einem die Kraft verlässt. Der Veranstalter wird versuchen die Strecke jedoch so anzulegen, dass die Möglichkeit besteht bei einer Hütte einzukehren. Eine gewisse Grundkondition des Teams (Mensch und Hund) sollte jedoch mitgebracht werden, denn immerhin bestehen die Routen zwischen 60 und 120km. Das Zeitlimit beträgt meistens 50 Stunden.

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"Dogtrekking" im Freizeitbereich

Im Gegensatz zu den klassischen Schlitten-hundesportarten braucht man beim Dogtrekking weder mehrere Hunde noch aufwändige und teure Ausrüstung. Aus diesem Grund ist sie auch als breitensportliche Freizeitaktivität ohne großen finanziellen Aufwand attraktiv.
Beim breitensportlichen Dogtrekking liegt die Motivation in erster Linie im intensiven Erleben der Natur. Touren können ohne Wertungs- und Leistungsdruck selbstbestimmt durchgeführt werden; die Anforderungen den jeweiligen Möglichkeiten angepasst.

 

Natürlich soll eine Wanderung/Tour auch eine körperliche und mentale Herausforderung integrieren. Es soll ein Leistungsziel definiert werden, das zusammen mit unserm Hund gemeistert werden kann - ähnlich wie beim Tourenfahren mit dem Schlitten. Auch bereits eine den Leistungsmöglichkeiten angepasste einstündige "Gipfelerstürmung" ist für das Mensch-Hund-Team ein bleibendes und befriedigendes Erlebnis.

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Packtaschentouren

Als interessante Möglichkeit, den Hund auszulasten, sind Packtaschentouren (auch im Winter mit Schneeschuhen oder Tourenski möglich). Hierfür braucht es eine Angewöhnung des Hundes an die Packtasche und ein Aufbautraining (Steigerung des Packtaschengewichtes bis maximal 1/3 des Körpergewichtes des Hundes). Wichtig ist, dass die Packtasche gut sitzt, d.h. auf dem Rücken nicht rutscht, sowie die Packung beidseitig ohne Druckstellen ausgewogen ist.

Packtaschentouren im Lungau/A. Fotos: Heidrun Plöchl, www.samojeden.at

Dogtrekking muss nicht nur Wandern über lange Distanzen heissen, sondern kann auch für längere Touren mit Fahrrad oder Roller stehen, wobei die Hunde wie beim Bike- und Roller-Jöring arbeiten – nur eben auf ein- oder mehrtägigen Langstreckentouren. Auch kann man offen für Kombinationsaktivitäten sein, beispielsweise eine An- und Rückfahrt mit dem Roller und dazwischen eine Wandertour, die mit einem Fahrzeug nicht befahrbar ist.

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Walk'n'Dog - Walking mit Hund

Nordic Walking ist eigentlich gar keine Erfindung der letzten Jahre, sondern wird schon seit Jahrzehnten als Trainingsmittel für Langläufer betrieben. Als gelenksschonende und effiziente Ausdauerdisziplin vereint es Elemente aus dem Skilanglauf und Walking und kam als Trendsport von Skandinavien zu uns. Walk'n'Dog wurde vom VRSÖ als Begriff lanciert und gefördert.

Walk'n'Dog - also Nordic Walking mit Hund - ist eine alternative Sportart für diejenigen, die ihren Hund bewegen wollen, denen aber Joggen oder Laufen zu anstrengend oder aus andern Gründen nicht möglich ist. Zudem ist Walk'n'Dog auch in der wärmeren Jahreszeit zum sanften Training von Hund und Halter ideal. Dennoch ist es sinnvoll, den Sport im Sommer in den frühen Morgen- oder Abendstunden auszuführen und nicht nur auf die Temperatur sondern auch auf die Luftfeuchtigkeit zu achten, damit der Hund nicht überhitzen kann.

Voraussetzung für Walk'n'Dog sind für den Läufer eine qualitativ gute und korrekte Ausrüstung (Stöcke mit abklickbarer Handschlaufe, Walkingschuhe, Bauchgurt und max. 2,5 m lange Zugleine mit Ruckdämpfer) sowie das Beherrschen der Nordic Walking-Technik. Hierbei handelt es sich nicht einfach um ein Spazierengehen mit Stöcken, sondern um eine effiziente und schonende Lauftechnik, die nur über einen von ausgebildeten Fachleuten geführten Kurs angeeignet, d.h. die Bewegungsabläufe verinnerlicht werden können.

 

Der Hund trägt ein Führungsgeschirr (niemals am Halsband anleinen). Je nach länge der Walk'n'Dog-Tour ist es zudem sinnvoll ein paar Leckerlis, eventuell Wasser sowie eine kleine Hundeapotheke und Booties mitzunehmen.
Beim Walk'n'Dog muss der Hund immer vor dem Läufer sein, das heisst konzentriert mit leichtem, regelmässigem Zug voraus laufen. Der Hund wird mit Richtungskommandos dirigiert. Das Schwierige dabei ist die Koordination des eigenen und korrekten Bewegungsablaufs mit dem des Hundes. Doch man gewöhnt sich schnell daran, so dass Läufer und Hund rasch Spass daran finden. Es funktioniert jedoch nicht mir Hunden, die hin- und herschnuppern und im "stop-and-go" an der Leine herumzerren.

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Themenlinks Dogtrekking

Adventure Dogs
Canis Validus (Dogtrekking Tirol)
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Kaya Dogtrekking
Laufhundesport Austria
Laufhundesport Deutschland
Marathonhund
VRSÖ - Walk'n'Dog
VRSÖ - Trek'n'Dog Family
VRSÖ - Trek'n'Dog Sport


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BILDERGALERIE


Unterwegs im Glarnerland, www.samojeden-kennel.ch


Arne mit Unna of Sápmi Spirit - Packtaschentour. Zeltweekend im Krauchtal.


Weissenberge / Sernftal


unterwegs in schwedisch Lappland


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